RUCK ZUCK – Die Geschichte vom Fenstertausch

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Am Freitag, 14. Juli um 07:25 waren die ersten 2 da, um 07:30 alle, um 07:35 war das Erdgeschoß mit Matten ausgelegt, die Frage ob sie unten oder im 1.Stock beginnen gelöst und kurz darauf sägten sie schon am 1. Fenster.

Nachdem die Fenster aus dem Rahmen gehoben waren wurden die Fensterrahmen – die ja rundum nur mit Montageschaum befestigt sind – mit einer Säbelsäge herausgeschnitten.
Das macht einen Höllenlärm, aber RUCK-ZUCK sind die Rahmen heraussen.

Jetzt geht es im Eiltempo weiter:
… alte Fenster runter
… alte Rahmen runter
… vor dem Haus die neuen Fenster aus ihren Rahmen nehmen
(die werden ja zusammengebaut angeliefert)
… neue Rahmen rauf
… neue Rahmen mit Keilen in die richtige Position bringen
… und dann schäumen, schäumen, schäumen.

Und während nun der Schaum aushärtet beginnt das gleiche Spiel beim nächsten Fenster.
Parallel dazu arbeitet noch das 2. Team an anderen Fenstern– zeitweise hatte ich den Eindruck dass es keinen Platz gibt an dem wir nicht im Weg stehen.

Zur Frühstückspause waren im 1.Stock die neuen Fenster drin.
Wir hatten unsere Gartenmöbel bereitgestellt und Kaffee und Golatschen aufgetragen und ich kann Euch sagen: Handwerker die man ein wenig verwöhnt freuen sich und sind dann auch freundlich und entgegenkommend. (so wie das bei uns ja auch wäre…)
Man kann auch sagen: eine durchaus lohnende Investition.

Im 1.Stock waren die Türen meistens zu und es gab nur wenig Zugluft.
Im Erdgeschoß war das anders: Wir haben da ja keine Trennwände und auch wenn der Wind schon weniger als am Vortag war hat es gezogen wie in einem Vogelhaus.
Zum Thema Vogelhaus können euch Szusanna und Albert deren Fenster an dem Tag mit dem Sturmwind getauscht wurden mehr erzählen.

Das mit der Fensterfront zum Garten war dann noch ein wenig aufwendiger, aber mittags waren auch im Erdgeschoß die neuen Fenster drin.

Den Nachmittag über waren dann die Feinarbeiten dran, Fenstergriffe montieren, die Fenster justieren und die Rahmenabdeckungen anbringen.

Es hat nicht alles perfekt funktioniert, an einer Stelle ist die Fensterlaibung ein wenig ausgebrochen, die Fenstergriffe müssen noch gegen Griffe mit Schloss getauscht werden und die Rahmenabdeckungen brauchen auch noch etwas Aufmerksamkeit.
Andere Themen – so wie das mit den fehlenden Acrylfugen – müssen noch mit der Bauleitung geklärt werden.
Zusammengefasst sind wir aber sehr zufrieden: Die Subfirma vom Hasslinger hat professionell und sauber gearbeitet und alle waren höflich und freundlich.

Alles an einem Tag erhöht zwar den Trubel, aber dann ist eben auch alles erledigt.
Als wir später am Freitagabend mit dem Saubermachen (ja ohne Saubermachen geht es nicht) fertig waren und die Möbel und Blumen zurückgestellt hatten, waren wir sehr müde aber auch sehr zufrieden.